Was ist das richtige Trockenfutter für meinen Hund?
Ein Hund - ein treuer Begleiter des Menschen, fit und gesund, dass er uns viel Freude schenkt, uns lang erhalten bleibt und wir uns immer auf den nächsten Tag mit ihm freuen können – das möchte doch jeder Hundebesitzer, oder? Hierbei spielt eine ausgewogene artgerechte Ernährung sicher keine unwichtige Rolle. Ein Hund bleibt nur mit der für ihn bekömmlichen Nahrung gesund. An dieser Stelle sollte sich jeder Besitzer einmal Fragen, wonach er die Nahrung für seinen Hund auswählt. – Ist es der Preis, die Empfehlung eines Bekannten, die Inhaltstoffe oder auch die tolle Marketingaktion und die Versprechen des Herstellers?
Alles Fakten an denen sich Hundebesitzer zum Kauf einer Nahrung leiten oder auch Verleiten lassen. Die meisten Hundefreunde sind sich jedoch in einem Punkt einig - sie wollen ihren vierbeinigen Liebling gesund und artgerecht ernähren, um Krankheiten, Allergien und Spätfolgen einer falschen Ernährung auszuschließen. Wer das tägliche Zubereiten, selber Kochen und die ggf. nicht ganz einfache zusätzliche Verabreichung von Mineralstoffen und Vitaminen im richtigen Verhältnis und angemessener Dosierung scheut, der greift gerne auf ein Nassfutter oder ein Trockenfutter für Hunde zurück.
Aber auch hier sollten Sie nichts dem Zufall überlassen, denn stehen als Hundebesitzer ihrem Tier gegenüber in der Verantwortung. Einige Punkte, welche Sie in die Auswahl ihres Hundefutters mit einzubeziehen sollten:
1. Da der Hund von Natur aus ein Fleischfresser ist (jeder Hund stammt ja bekanntlich ursprünglich einmal vom Wolf ab), sollte Hundenahrung auch einen hohen Anteil an Fleisch bzw. Fleischmehl haben. Hierbei sollten die Fleischquellen klar definiert sein. Sie erkennen eine mengenmäßig optimale Verteilung zumeist, wenn Fleisch an erster Stelle unter den Inhaltsstoffen steht.
2. Auch Vitamine, Zusatzstoffe und Mineralstoffe, sowie hochwertige Öle und Fette sollten in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten sein. Öle lassen zum Beispiel das Fell Ihres Hundes glänzen und sind einer gesunden Haut zuträglich. Vitamine und Mineralstoffe dienen dem Immunsystem und der Erhaltung der Körperfunktionen und des Bewegungsapparates.
3. Auf künstliche Konservierungsstoffe sollte im Futter verzichtet werden. Hierfür können falls überhaupt nötig, natürliche eingesetzt werden (natürlichen Tocopherole, Rosmarinextrakt).
4. Geschmacksverstärker und Lockstoffe wie Zucker, Salz, Karamel usw. … gehören ebenfalls nicht ins Hundefutter.
5. Ein gewisses Mass an Getreide kann enthalten sein (jedoch nicht als Hauptbestandteil) - hier sind Reis, Mais und Gerste empfehlenswert. Auch gekochte Kartoffeln sind gut geeignet.
6. Achten Sie weiterhin darauf, dass das Hundefutter Ihrer Wahl keine Tiermehle enthält (nicht zu verwechseln mit Fleischmehl) enthält und keine tierischen Nebenerzeugnissen und pflanzlichen Nebenerzeugnisse darin verarbeitet sind.
Tierische Nebenerzeugnisse wären zum Beispiel: Innereien, Gedärme (teilweise sogar mit Inhalt), Knochen und Knorpeln und Blut. Häufig werden auch noch Haare, Hufen, Schnäbel usw. mitverarbeitet. Pflanzliche Nebenerzeugnisse: sind z.B. Getreideabfälle, Erdnussschalen, Stroh, Maispflanzen (nicht Kolben).
Nebenerzeugnisse können unter Umständen zu Verdauungsproblemen und ggf. sogar zu Organschäden führen. Qualitätsmäßig zweitrangige Hundefutter haben oft auf der Packung stehen “ Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse”. Stellen Sie doch einmal die Frage von welchem Tier das Fleisch wohl sein mag und was das für tierische Nebenprodukte sein mögen, die sich da im Futter befinden. Keine Ahnung? – dann ist es sicher besser, die Finger von solch einem Futter zu lassen, um die Gesundheit des Hundes nicht langfristig zu gefährden.
Empfehlenswert wären stattdessen wohl eher Hundefutter welche: lebensmitteltauglich, frei von künstlichen und chemischen Farbstoffen, Konservierungsstoffen und frei von Geschmacksverstärkern sind, und zudem einen hohen Fleischanteil oder Fleischmehlanteil mit Benennung der genauen Fleischquellen haben. Natürlich sollte der Hersteller auch auf Tierversuche bei der Herstellung seines Hundefutters verzichtet haben, denn schließlich sind Sie ja ein Tierfreund als Hundebesitzer, oder?












