Wie man den günstigsten Telefonanschluss findet
Das Tarifchaos auf dem deutschen Telefonmarkt ist nicht leicht zu durchschauen. Doch mit ein paar Tipps findet man schnell den besten Tarif für die eigenen Bedürfnisse.
Wer überlegt, seinen Anbieter zu wechseln, sollte als erstes die Frage nach dem Telefonanschluss beantworten können. Und in diesem Zusammenhang wird dann auch die Frage geklärt werden müssen, ob es ein Anschluss bei der Deutschen Telekom sein soll oder nicht. Wie fast immer gibt es auch hier Vor- und Nachteile.
Wer Kunde bei der Telekom ist, kann auch in entlegenen Gegenden einen Telefonanschluss bekommen, was bei den alternativen Anbietern oft nicht möglich ist. Und damit entfällt häufig auch die Möglichkeit, einen schnellen Internetanschluss zu bekommen und ersatzweise übers Internet zu telefonieren. In vielen Fällen wird also der Wohnort über die Wahl des Telefonanschlusses entscheiden. Wer bei der Telekom bleibt, kann im Gegensatz zur Konkurrenz günstige Vorwahlen nutzen. Das bringt immer noch ein großes Einsparpotenzial mit sich, denn die Call-by-Call-Tarife liegen in vielen Fällen deutlich unter denen der Anbieter von Internettelefonie. Allerdings sollte man sie häufig durch einen Blick in eine Tariftabelle kontrollieren.
All jenen, die mehrere Anbieter zur Auswahl haben, stehen fast unbegrenzte Möglichkeiten offen. So kann man komplett, mit Telefon- und Internetanschluss (und wenn man will, sogar mit dem Handytarif) ganz zu einem Anbieter wechseln und dort von günstigen Paketkonditionen profitieren. Allerdings besteht die Gefahr, dass man mehr bestellt, als man eigentlich braucht und so einen Teil des monatlichen Pauschalbetrags dem Provider quasi schenkt. Ohne das eigene Telefon- und Surfverhalten genau durchgerechnet zu haben, sollte man nicht komplett zu einem Anbieter wechseln. Ersatzweise ist es nämlich problemlos möglich, zum Beispiel einen Telefonanschluss der Telekom mit Internettarifen der Konkurrenz zu bündeln.
Wichtig zu wissen: Einen ISDN-Anschluss braucht ein normaler Privatnutzer kaum; die Kosten dafür kann man in der Regel getrost sparen. Es darf also gerne der jeweils günstigste Tarif eines Anbieters sein - es sei denn, man hat herausgefunden, dass man ein Kandidat für eine Telefon-Flatrate ist. Doch, wie gesagt, viele Nutzer neigen dazu, einen zu hohen Tarif zu buchen, da die Anbeiter ihre preisgünstigsten Tarife natürlich nicht sonderlich auffallend bewerben. Also: Erst rechnen und dann wechseln!












