So funktioniert eine Handykamera
Unter einer Handykamera versteht man eine in einem Mobiltelefon integrierte Foto- und / oder Videokamera. Geräte, die entsprechend ausgerüstet sind, werden als Fotohandys bezeichnet. Fotohandys sind erst nach der Jahrtausendwende auf dem Markt erschienen und starteten zunächst in einer relativ schlechten Qualität. Mittlerweile sind auch Handykameras mit besserer Auflösung und Zusatzfunktionen erhältlich.
Funktionalität einer Handykamera
Die ersten Fotohandys konnten lediglich Fotos in VGA-Auflösung aufnehmen und waren deshalb nur für Schnappschüsse geeignet. Oft ließen diese Handykameras auch die Aufnahme von Videos mit oder ohne Ton auf, deren Qualität aber nochmals schlechter als die von Standbildern war. Mittlerweile sind aber weitaus bessere Fotohandys auf dem Markt. Nachdem zunächst 1,3 Megapixel-Kameras die VGA-Kameras ablösten, wurden danach immer höher auflösende Handykameras in Mobiltelefone eingebaut.
Handykameras, die Fotos mit einer Auflösung von bis zu fünf Megapixel aufnehmen können, sind in der heutigen Zeit zwar noch nicht sehr weit verbreitet, aber auch keine Seltenheit mehr. Des Weiteren verfügen Handykameras in der Regel über einen digitalen Zoom, mit dem das Objekt näher herangeholt werden kann - jedoch verschlechtert sich hierdurch die Bildqualität noch mehr.
Vor- und Nachteile einer Handykamera
Die Vorteile einer Handykamera liegen sozusagen auf der Hand: Sie sind klein und werden aufgrund ihrer Integration im Mobiltelefon sowieso meist mitgeführt, sind also stets mit dabei, wenn in irgendeiner Situation eine Kamera benötigt wird. Damit sind sie als echte Schnappschusskameras zu verwenden.
Auch sind Handykameras deshalb reizvoll, weil sie das sofortige Versenden des Bildes oder des Videos via MMS erlauben. Allerdings ist dieser Vorgang kostenpflichtig und kann schnell zur teuren Gewohnheit werden. Weitaus günstiger ist es, die mit dem Handy aufgenommenen Bilder über eine Schnittstelle (Kabel / Funk / Infrarot) auf den PC zu übertragen und von dort via e-Mail zu verschicken oder auszudrucken.
Ein großer Nachteil von den in Fotohandys verbauten Kameras ist nach wie vor die immer noch nicht mit normalen Digitalkameras vergleichbare Aufnahmequalität. Zwar gibt es mittlerweile Mobiltelefone, in denen Kameras mit hoher Auflösung verbaut sind, doch sind diese teuer und noch nicht weit verbreitet. Auch ist nachteilig, dass die Objektive von Handykameras oft gar nicht oder nur schlecht geschützt und damit anfällig für Schäden sind.
Aussichten für Handykameras
Fotohandys erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In Schulen und Universitäten sind die Geräte bereits angesagte Mitführ-Geräte. Auch in Zukunft wird die Freude an Handykameras nicht abreißen, sondern durch die neue UMTS-Technologie vielleicht sogar einen weiteren Aufschwung erleben - etwa weil damit Videotelefonie realisiert werden kann.












