Prepaid Handykarten

Viele, die ein Handy besitzen, wissen Bescheid darüber, was eine Prepaid-Karte ist. Hierbei handelt es sich um eine Nutzungsart des Handys, die nicht wie sonst übliche Handyverträge funktioniert. Hierbei wird nicht auf Schulden telefoniert, es muss vorher ein gewisser Betrag an Guthaben aufgeladen werden, um danach telefonieren oder SMS verschicken zu können. Dies funktioniert in der Regel mittels Cash-Codes oder Cash-Karten. Diese Karten haben eine mehrstellige Nummer, die nach dem Kauf für einen bestimmten Betrag frei gerubbelt wird.

Der Betrag, für den man Prepaid-Cash-Karten erhalten kann, liegt zwischen 15 und 100 Euro. Wenn der Code frei gerubbelt wurde, wird er über die Tastatur in dem Handy eingegeben und verbucht. Jeder, der den Betrag dann auf seinem Guthabenkonto gutgeschrieben bekommen hat, kann dann für diese aufgeladene Summe telefonieren oder SMS schicken. Mittlerweile gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten das Guthaben eines Prepaid Handys aufzuladen, so sind Aufladungen heute an vielen Geldautomaten möglich, ebenso kann Guthaben häufig per Onlinebanking direkt vom Girokonto erhöht werden. Und selbst einige Zigarettenautomaten haben jetzt eine so genannte „Handy Tankstelle“ integriert, so dass zu jeder Zeit an solchen Automaten Guthaben erworben werden kann.

Alle Aktivitäten, die getätigt werden, werden von dem Guthaben abgebucht, bis der Betrag auf Null geschrumpft ist. Danach muss eine neue Karte oder ein neuer Cash-Code gekauft werden und das Guthaben erneut wieder aufgeladen werden. Diese Art des Handyvertrages ist hauptsächlich gut geeignet für Kinder und Jugendliche, da diese meistens das Telefonieren auf Pump – also das vorher Telefonieren und dann die Rechnung erhalten – noch nicht so gut im Griff haben. Hier können sie nicht mehr telefonieren oder SMS verschicken, als tatsächlich auf dem Konto drauf ist. Wer allerdings sein Konto nicht mehr auflädt, weil vermutlich das Taschengeld nicht mehr reicht, der kann das Handy außer zum Notruf-Absetzen nicht mehr verwenden.

Handyinterne Funktionen, wie das Aufnehmen von Fotos oder das Spielen des MP3-Players oder des integrierten Radios funktionieren schon noch. Nur kostenpflichtige Aktionen sind nicht mehr möglich. Somit ist eine volle Kostenkontrolle gesichert. Es besteht nicht mehr die Gefahr der nicht gewollten Verschuldung, da es mit einer Prepaid-Karte absolut nicht möglich ist in die roten Zahlen zu gelangen. Also die ideale Lösung für Kinder und jugendliche Handybesitzerinnen und ‑besitzer.

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