Mobiler Internet-Boom: Vergänglicher Trend oder künftiger Mainstream?

Nachdem sich vor gut einem Jahr die erste UMTS Flatrate mit HSDPA-Geschwindigkeit ans Licht gewagt hatte und Mobiles Internet nicht nur sporadisch durch die Presse geistert ist es an der Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen und vielleicht auch den einen oder anderen Blick in die zukünftige Entwicklung der Wachstumshoffnung von so vielen Mobilfunkern zu wagen.

Es scheint, als ob endlich die richtige Mischung aus technologischem Fortschritt, Infrastrukturinvestitionen und Angebotspolitik zusammengekommen ist, um Produkte für das mobile Internet einer breiten Masse an Menschen zugänglich und hinreichend attraktiv zu machen. In der Praxis ist das zunächst einmal die UMTS Modem Hardware, die sich leistungsstark, handlich und bedienfreundlich präsentiert und deren Produktionskosten sich momentan im freien Fall zu befinden scheinen. Die Netzbetreiber waren seit ihren Investitionen in die UMTS Lizenzen im Jahr 2000 nicht untätig und können inzwischen ein ausreichend flächendeckendes 3G Netz aufweisen. Der Zustand ist zwar noch nicht perfekt aber durchaus verwendbar.

Drittens haben es die Netzbetreiber – auch durch sanfte ‚Anregungen‘ von kleinen innovativen Anbietern wie RadiCens (‚Moobicent‘) – endlich verstanden, attraktive Tarifmodelle auf den Markt zu bringen. Die mobilen Internet-Produkte der zweiten oder vielleicht sogar schon dritten Generation zeichnen sich insbesondere durch bessere Transparenz und höhere Praxistauglichkeit aus, wobei auch die monatlichen Kosten für Nutzer innerhalb der letzten Monate teilweise drastisch zurückgegangen sind.

Nimmt man all diese Faktoren zusammen, so erscheint das Engagement der Unternehmen in diesem Bereich auch auf eine größere Nachhaltigkeit ausgelegt zu sein. Man ist wohl überzeugt davon, dass man am Anfang eines Prozesses steht, der über viele Jahre andauern wird und wo es mehr um langfristige Kundenbindung und Wirtschaftlichkeit der Angebotsstrukturen geht als um das kurzfristige Erobern von Marktanteilen. Insofern ist davon auszugehen, dass Mobiles Internet künftig ins Leben der meisten Menschen tritt, die sich gegenwärtig gerade an das klassische Internet gewöhnen müssen.

Die Tatsache, dass verschiedene Unternehmen derzeit ihre Aktivitäten im Bereich Mobiles Internet forcieren hat inzwischen zu einer unübersichtlichen Menge an verschiedenen Produkten für das mobile Surfen geführt. Weiter lässt sich festhalten, dass es derzeit vergleichsweise wenige Angebote für das Handy Internet gibt, während sich das Laptopsurfen bereits großer Beliebtheit erfreut und es in diesem Bereich unabhängig von den Endgeräten auch die weitaus meisten Produkte gibt.

Die Anzahl der verschiedenen Tarife, Datenoptionen, Bundles und Sonderaktionen ist inzwischen derart angewachsen dass es auf alle Fälle lohnenswert ist, sich vor Abschluss eines Laufzeitvertrages für den mobilen Internetzugang einen umfassenden und möglichst aktuellen UMTS Flatrate Vergleich zu Gemüte zu führen. Dann ist man gerüstet für mobiles Surfen ohne Kostenfallen und zu inzwischen erstaunlich günstigen und zunehmend transparenten Konditionen.

Geschrieben von ffries am 8 Juni, 2008 


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