Die Verwendung von Batterien
Batterien sind aus der gegenwärtigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sie sind für unterschiedliche Anwendungen in extrem vielen verschiedenen Variationen erhältlich. Es gibt sie sehr klein, aber auch in großen Ausführungen. Sie sind den verschiedenen Anwendungen angepasst in punkto Leistung, Spannung und Kapazität. Das grundlegende Prinzip jeder Batterie ist aber gleich: Der Begriff der Batterie bezeichnet die Zusammenschaltung mehrerer galvanischer Zellen. Physikalisch gesehen ist die Batterie ein Speicher für elektrochemische Energie mit einem Wandler. Wird die Batterie entladen, wandelt sich die gespeicherte chemische Energie durch eine Redoxreaktion in elektrische Energie um.
Bei den Akkus – wieder aufladbaren Batterien – kann diese Reaktion umgekehrt werden. Nicht wieder aufladbare Batterien werden auch Primärbatterien genannt. Spricht man über die Kapazität der Batterie ist die in der Batterie gespeicherte elektrische Ladung gemeint. Diese Kapazität hängt davon ab, wie stark sie sich entladen kann. Je nach der dafür vorgesehenen Anwendung hat jede Batterie eine andere Kapazität. Die Maßeinheit, mit der die Leistung die die Batterie abgibt gemeint wird, ist Watt. Das ist die Menge an Leistung über einen bestimmten Zeitraum.
In Batterien sind einige Schwermetalle, wie Quecksilber, Amalgam oder Zink enthalten, deshalb ist die Entsorgung in Deutschland für Batterien gesetzlich geregelt. Sie dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden, da in ihnen umweltschädliche und schwer verwertbare Stoffe enthalten sind. Ausgelaufene Batterien dürfen nicht erneut Verwendung finden. Hauptsächlich die Kohle-Zink-Zellen aber auch austretende Schwefeldämpfe der Bleiakkumulatoren können zu Korrosion führen und sind stark gefährdend für die Gesundheit.
Kleinstbatterien für Elektronik Geräte wie Radios, Uhren usw. werden als Gerätebatterien bezeichnet. Dafür gibt es für die Hersteller Vorgaben – sie müssen kompakt, leicht und lagerunabhängig einzusetzen sein. Bei normaler Anwendung dürfen sie weder auslaufen, noch ausgasen. Die erste Batterie entstand 1800 und war viel gefährlicher als die heutigen Exemplare. Sie war das erste funktionierende galvanische Element und wurde nach dem Erfinder A. Volta auch Voltasche Säule genannt.



