Opal – faszinierende Farbpracht

Die Welt der Opale oder Edelopale ist beeindruckend farbenfroh. Das Spektrum ist schier unbegrenzt. Diese Farbedelsteine erscheinen je nach Blickwinkel häufig in anderen Farben.

Die Welt der Opale wird in drei Kategorien unterteilt:

Die erste Kategorie ist die der sogenannten Edelopale. Diese besitzen die Eigenschaft zu “opalisieren”. Das bedeutet, der Stein weist ein besonderes Farbspiel auf, welches durch Lichtreflexe an seiner Oberfläche erzeugt wird. Diese Reflektion der Lichtstrahlen wird durch Kieselgel erzeugt, welches sich in kleinen Kügelchen im Stein eingeschlossen befindet.

Der schwarze Opal und der Kristallopal sind hier sicherlich die begehrtesten Vertreter dieser Kategorie, ihr einzigartiges Farbspiel macht sie zu den wertvollsten und faszinierendsten dieser Gattung. Darüber hinaus zählen zu dieser Kategorie noch sogenannte weiße Opale, die über eine helle Grundfarbe verfügen, die sogenannten Boulder Opale und die Harlekin-Opale.

Der Wert dieser Opalvarietäten richtet sich insbesondere nach deren Farbgebung. Umso mehr Farben (am beliebtesten blau, rot und grün) in einem Stein vereint sind und je präziser das Farbspiel, desto wertvoller ist der Edelopal. Viele der oben genannten Opalarten stehen einfach für die Form, Struktur oder das Lichtspiel eines Opals. Häufig findet man in der Terminologie der Fachleute auch Begriffe wie z.B. Kirchenfenster, Blitzopal, Nadelfeuer oder Pfauenopal. Feueropale bilden eine weitere Kategorie in der Welt der Opale. Sie sind meist milchig bis lichtdurchlässig und in den seltensten Fällen klar und durchsichtig. Feueropale sind entweder gelb, orange oder auch rot.

Die dritte Kategorie der Opale umfasst die “Gemeinen Opale”. Der Gemeine Opal opalisiert, ebenso wie der Feueropal in der Regel nicht. Das macht ihn auch wesentlich leichter erschwinglich. Der gemeine Opal ist lichtundurchlässig und kommt in allen Farben vor. Opale sind mit einer Mohshärte von 5,5-6,5 ein wichtiger Faktor in der Schmuckherstellung und werden häufig zu Cabochons verarbeitet. Opale haben alle einen relativ hohen Wassergehalt, der meist zwischen 3 und 9% liegt, aber auch bei bis zu 20% liegen kann. Das Austrocknen eines Opals führt dazu, dass er sein Farbspiel verliert oder sogar rissig werden kann. Um dies zu vermeiden, werden die Steine häufig durch farbloses Kunstharz geschützt. Die meisten Opale werden in verschiedenen Gebieten von Australien gewonnen. Es gibt auch noch kleinere Vorkommen in Mexico, Brasilien und auch in Teilen von Sachsen.

Geschrieben von pmeyer am 4 Februar, 2008 


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