Reisen zu Berggorillas in Uganda und Ruanda

Berggorilla - SilberrückenDie Berggorillas im Virunga Nationalpark gehören zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Weltweite Bekanntheit erlangten sie durch die aufopfernde Arbeit der US-amerikanischen Forscherin Dian Fossey. In den siebziger- und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts berichtete sie mit etlichen Reportagen und Filmen vom Leben und Sterben der Berggorillas. Sie engagierte sich aktiv gegen Wilderer, half bei der Einrichtung des Nationalparks und der Ausbildung der ersten Ranger. 1985 wurde sie ermordet im Karisoke Research Centre aufgefunden, wo sie vermutlich ihrem Kampf gegen Wilderer zum Opfer fiel. Ihr Leben und Wirken wurde sogar verfilmt und „Gorillas im Nebel“ mit Sigourney Weaver in der Hauptrolle erhielt zwei Golden Globes und wurde für fünf Oscars nominiert.

Seitdem wurde viel für die Berggorillas im Grenzland zwischen Uganda und Ruanda getan. Doch ihr Bestand schrumpft weiter. Nicht zuletzt die Unruhen in Ruanda vor einigen Jahren, die auch vor den Schutzgebieten nicht Halt machten, führten zu einer Abwanderung etlicher Tiere in Gebiete mit nicht ausreichender Nahrungsversorgung. Andere wiederum wurden einfach von Aufständischen erlegt. Diese Unruhen sind zwar inzwischen beigelegt und das Land kann wieder problemlos bereist werden, doch der Bestand der Berggorillas hat sich davon noch nicht wieder erholt.

Fauna-Reisen hat sich als spezialisierter Veranstalter für Tiererlebnisreisen schon vor Jahren engagiert Gedanken gemacht, wie Touristik-Angebote aktiv für den Schutz von Tieren eingesetzt werden können. Das Ergebnis in Bezug auf die Berggorillas ist unter anderem ein Angebot für einen Uganda-Urlaub der besonderen Art: bei geführten Entdeckungswanderungen unter deutscher Reiseleitung in den Urwald des Virunga Nationalparks können Berggorillas in ihrem natürlichen Lebensraum besucht und hautnah erlebt werden.

Ein Ziel dieses Reiseangebotes ist es, die tiefen Eindrücke dieser Begegnung mit einem unserer nächsten Verwandten im Tierreich zu vermitteln. Der Reisende soll diese mit nach Hause nehmen und mit diesem veränderten Bewusstsein für die Problematik der Tiere sein tägliches Handeln überdenken. Denn nicht zuletzt kann jeder, auch weit von den Lebensräumen entfernt, etwas für den Erhalt dieser Tierarten tun. Gleichzeitig wird für jeden Reiseteilnehmer ein fester Betrag an den Dian Fossey Gorilla Fund gespendet, so dass mit jeder Reise auch direkte Hilfe vor Ort geleistet wird.

Doch die angebotenen Ruanda-Reisen bestehen natürlich nicht nur aus dem Gorilla-Trekking durch den Dschungel. Der wirkliche Urlaubs-Aspekt bleibt nämlich keinesfalls auf der Strecke. Die Reisen führen durch diverse Nationalparks der Region. Mehrere Safaris sind im Programm enthalten und Übernachtungen finden in erstklassigen Hotels und Lodges statt. Bootstouren gehören genauso zu der Reise wie ausreichend Möglichkeiten zur Begegnung mit Einheimischen und dem Kennenlernen ihrer Kultur.

Fauna-Reisen bietet damit einzigartige Traum-Urlaube, die garantiert nicht mehr vergessen werden.

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