Kalifornien: Touren durch den Sonnenstaat
Mit dem Bike durch Amerika touren - das ist keine Neuerung bei Motorradfans. Auch eine Tour durch den Sonnenstaat Kalifornien ist nichts Ungewöhnliches, aber dennoch immer wieder spannend und empfehlenswert. Wer sich alleine auf eine Reise durch den westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten machen will, dem seien hier ein paar Tipps an die Seite gestellt.
Schon die Einreise in die USA birgt Tücken, denn nur wer einen maschinenlesbaren und für die Dauer des Aufenthaltes gültigen Reisepass aus der Bundesrepublik Deutschland hat, darf ohne Visum einreisen. Notwendig ist außerdem ein Formular, in dem die Reisedaten vermerkt sind, und ein Rückflug- oder weiterführendes Ticket. Die genauen Angaben und welche Ausnahmen es jeweils gibt, erfährt man von der amerikanischen Botschaft in Berlin oder dem Auswärtigen Amt.
Endlich in den USA angekommen, gibt es eine große Auswahl an Motorrädern, die man zu bezahlbaren Preisen mieten kann. Diese werden umso günstiger, je länger man das Bike mietet. Voraussetzung ist ein gültiger Führerschein. Ein internationaler Führerschein ist zwar nicht zwingend notwendig, da das amerikanische Gesetz diesen nicht vorschreibt, aber erleichtert einiges wie z.B. Kontrollen durch die Polizei.
Auf der Reise selbst sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Sowohl Easy Rider, die hauptsächlich durch die Wüsten und Steppen Kaliforniens düsen wollen haben ebenso ein umfangreiches Angebot an Straßen und Routen wie Enduro-Fahrer. Für diese gibt es abseits der Nationalparks viele Strecken, um offroad zu fahren und sich querfeldein zu schlagen, ohne dass der Gesetzeshüter hinter einem her ist. Hierfür muss man sich aber vorab erkundigen, wo es diese Möglichkeiten gibt, legal offroad zu fahren. Die Straßen sind gut ausgebaut, nur manche Landstraßen und auch Highways zeigen Mängel, aber sind ohne große Behinderung befahrbar.
Essen und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unendlich viele, da der Ausbau an Motels und Pensionen am Rande der Straßen sehr gut ist. Man entdeckt immer wieder die typischen Diners und Motels, die man aus amerikanischen Filmen und Serien kennt. Das Essen dort ist gut, umfangreich und relativ günstig und auch die Übernachtungsmöglichkeiten reichen vollkommen aus. Campen hingegen ist etwas schwieriger, da Campingplätze rar sind und Zelten am Straßenrand nicht erlaubt ist.
Zahlungsmittel ist nach wie vor der amerikanische Dollar und da der zur Zeit gegenüber dem Euro sehr günstig ist, scheint jetzt die beste Gelegenheit für eine Tour durchs sonnige Kalifornien.












