Die Geschichte und Entwicklung des T-Shirts

Heutzutage ist das T-Shirt das universelle Bekleidungsstück. Der T-Shirt Markt ist riesig, alleine der Umsatz von Band-Shirts beträgt pro Jahr ca. 500 Millionen Dollar. Auch im Onlineversand sind T-Shirts seit neuester Zeit auf dem Vormarsch. Der Online-Versandhandel hat letztes Jahr um ordentliche 9 % zugenommen. Die Bekleidungsindustrie dagegen konnte sich über ein Wachstum von über 40 % freuen. Keine Frage also, dass das T-Shirt weiterhin auf dem Vormarsch ist.

Aber seit wann ist das so? Schon immer? Weit gefehlt. Die heutige Verbreitung des T-Shirts gibt es erst seit den 90er Jahren. Vor dem ersten Weltkrieg gab es das moderne T-Shirt überhaupt nicht. Die Geschichte des T-Shirts ist also eine recht junge. Erst während der beiden Weltkriege wurde es im Militär aufgrund seiner einfachen Herstellung und Flexibilität für verschiedenste Klimazonen massenweise produziert. Im normalen Leben dagegen trug man Hemden. Erst in den 50er Jahren wurde das T-Shirt als Oberbekleidung ohne etwas darüber langsam akzeptiert. Der Grund dafür waren vor allem Hollywood Filme mit James Dean, in denen das T-Shirt als Zeichen für Rebellion der Jugend gegen die Älteren galt. Vor allem die 68er und Hippie-Bewegungen machten das T-Shirt populär.

Es war aber immer noch keine Alltags-Kleidung wie heute. Hemden waren die normalen Kleidungsstücke und mit einem T-Shirt fiel man auf. Dass, wie es heutzutage üblich ist, ein Erwachsener sich in einem T-Shirt präsentierte, war höchst ungewöhnlich und stieß auf Unverständnis. Diese Situation verbesserte sich erst in den 90ern. Seitdem sind T-Shirts keine “lässigen” Kleidungsstücke mehr sondern gesellschaftlich akzeptiert.

Ob das so bleibt und der Aufstieg des Shirts anhält, bleibt abzuwarten. Ein neues Kleidungsstück ist zumindest nicht in diesem Sektor auf dem Vormarsch. Hat das T-Shirt doch viele Vorteile: Es ist bequem zu tragen, (mittlerweile) für fast jeden Anlass zu gebrauchen und die Produktionskosten sind minimal. Die Vielfalt wird weniger durch den Schnitt, als durch die unterschiedlichen Bedruck-, Färb-, und Stoffverfahren erreicht. Somit gibt es heute nicht mehr das Shirt, sondern eine Variationsbreite ungekannten Ausmaßes.

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