Der Trend zum individuellen T-Shirt?
Galt noch vor einigen Jahren das T-Shirt als Freizeitbekleidung, das vor allem von der jüngeren Generation bevorzugt getragen wurde, hat das T-Shirt längst sämtliche Modebereiche und Altersklassen erreicht. Diese steigende Beliebtheit hat zu einer starken Marktsegmentierung geführt. Hohe Wachstumsraten haben dabei die Anbieter in jenen Segmenten verzeichnet, die sich auf markenbewusste Käufergruppen spezialisiert haben.
Während sich in der Altersgruppe der Käufer ab 40 aufwärts eher eine Tendenz zum Kauf von T-Shirts ihrer bereits am Markt etablierten Marken abzeichnet, tauchen bei den jugendlichen Käufern immer schneller neue In-Labels auf. Die Bereitschaft bei dieser Käufergruppe für die begehrten Stücke vergleichsweise hohe Preise zu zahlen, ist sehr groß. Gerade der Erwerb eines T-Shirts einer bestimmten Marke ist für den Käufer oft die günstigste Alternative um sich den Nutzen, den er und andere mit einem bestimmten Label verbinden, zu erlangen.
Auch im gesamten Merchandising Bereich gilt das T-Shirt als einer der wichtigsten Werbeträger. Hier ist aber festzustellen, dass die Qualität des Produkts nicht so entscheidend ist wie der Aufdruck. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass diese T-Shirts oft nur kurzfristig zum Einsatz kommen und der Kunde eher preisbewusst reagiert. Ausnahmen bilden hier T-Shirts im Fanartikelsortiment z.B. eines Fußballvereins, da es hier doch oft eine lange Bindung zum Käufer gibt.
Abseits von diesen traditionellen Klischees machen sich einige Jungunternehmer momentan daran, den T-Shirt Markt zu revolutionieren. Wie etwa die T-Shirts des Revolution Shirts Online Shops zeigen, wird hier in eine völlig andere Richtung operiert. Die T-Shirt sind zunächst einmal individuell bedruckte T-Shirts. Wie oben schon erwähnt war bisher die Qualität solcher T-Shirts nebensächlich und von daher auch tatsächlich meist nicht besonders gut. Revolution Shirts bietet nun aber erstmals - anstatt billiger T-Shirts mit Bügelbild Motiven – Marken T-Shirts wie etwa von Puma oder Dickies an, die aber individuell mit Flock oder Flexfolien bedruckt werden können.
Das Motiv und auch die Positionierung desselben sowie die Farbe kann man hierbei völlig selbstständig bestimmen. Trotzdem sind die Motive das Markenzeichen von Revolution Shirts und die Konzentration liegt bei speziell politischen Motiven. Statt Marken Shirts oder Druckshirts nun also ein Hybrid. Etwas Ähnliches bietet übrigens Baby-Shirts.de an, hat sich hierbei aber auf Baby T-Shirts mit 100 % biologischer Baumwolle spezialisiert. Ob diese Methode Erfolg hat oder nicht und man tatsächlich ohne „feste“ T-Shirts eine Marke etablieren kann, das wird die nahe Zukunft zeigen.












