Vor- und Nachteile von Probeabonnements

Ganz gleich ob Tagespresse, Wochenzeitung, Sonntagsausgaben, Spezialhefte - über die gesamte Themenpalette von Politik, Kultur, Freizeit und Reisen, Bildung und Erziehung bis hin zur Religion und Vieles mehr wird publiziert. In Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen oder Fachjournalen - über alles ist zu lesen. Allein die Sparte Druckmedien ist so enorm umfassend, dass es schwer fällt das auszuwählen, was den eigenen Vorlieben sinnvoll angemessen erscheint. Es ist ausdrückliches Interesse der Verlage neue Kunden zu finden und diese möglichst lange an ein Druckerzeugnis zu binden. Unter diesem Aspekt wurden Probeabonnements oder Schnupperabos entwickelt.

Ein Probeabo ist eine zeitlich befristete, kostenreduzierte oder kostenlose Lieferung einer ansonsten regelmäßig erscheinenden Zeitung oder Zeitschrift. Dies kann eine bestimmte Anzahl umfassen oder ein begrenzter Lieferungszeitraum von in der Regel Wochen oder Monaten. Die Optionen sind so unterschiedlich wie die Erzeugnisse.

Der Vorteil für den Kunden ist die Möglichkeit kostenfrei oder bei verringerter Zahlung eine Zeitung oder Zeitschrift in Ruhe eine gewisse Zeit lang zu testen. Er kann sich einen Überblick verschaffen über Themenschwerpunkte, Stil der Berichterstattung, Informationswert etc. Und er kann diese Schnupperabos bei unterschiedlichen Anbietern wahrnehmen und somit verschiedene Produkte vergleichen. Das ein oder andere Probeabonnement mag sogar noch mit einem attraktiven Geschenk verbunden sein. So gibt es zum Beispiel beim Playboy Probeabo eine Uhr oder ein Boule Set als Geschenk gratis hinzu.

Nachteil ist, dass man genau auf Ablaufdatum und Kündigung des Probevertrages achten muss. Sogenannte, weit verbreitete, Negativoptionen lassen das Probeabo nahtlos in ein reguläres Abonnement übergehen, wenn nicht ausdrücklich und fristgerecht gekündigt wurde. Diese Form der Neukundenwerbung wird sowohl von seriösen wie auch unseriösen Anbietern praktiziert und der Kunde sollte auf jeden Fall schriftlich kündigen, möglichst per Einschreiben mit Rückschein, wenn er das Produkt nicht zu regulären Bedingungen beziehen möchte.

Komfortabler ist natürlich die Kündigung per E-Mail. Diesen Service bieten mittlerweile etwa zwei Drittel der Zeitungen und Zeitschriften an. Das letzte Drittel wird hoffentlich bald nachziehen, spart eine Kündigung per E-Mail doch Papier, Geld und Ressourcen.

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