Die Kanareninsel Fuerteventura

Wenn vor allen Dingen in den Wintermonaten das Verlangen nach Sonne und Wärme zu groß wird, lässt sich dieser Wunsch relativ leicht erfüllen. Nach gut vier Stunden Flug ist man dem Schmuddelwetter und der Kälte entflohen und wird auf den Kanarischen Inseln bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen empfangen.

Die Kanaren, im Atlantik gelegen und zu Spanien gehörig, bestehen aus sieben Hauptinseln: Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa, Lanzarote, La Palma, La Gomera und Hierro, wobei die vier erstgenannten sicherlich die bekanntesten sind. Jede einzelne dieser Inseln ist etwas anders, hat ein anderes Landschaftsbild und zum Teil sogar zwei Klimazonen. Ein gutes Beispiel dafür ist Teneriffa. Hier ist der Norden grün, subtropisch mit entsprechenden Niederschlägen, der Süden dagegen eher kahl und karg, dafür sonnenreich und sehr sonnensicher. Die dunklen Sand- oder Steinstrände sind allerdings nicht Jedermanns Sache.

Kanareninsel Fuerteventura

Wer feinsandige, helle Strände sucht, um ausgedehnte Strandwanderungen unternehmen zu können, für den wird Fuerteventura die Insel der Wahl sein. Hier findet man zahlreiche weiße Sandstrände entlang der Küste. Sie sollen aneinander gereiht rund 50 km lag sein. Allerdings gibt es auch einige Kieselstrände bzw. Küstenabschnitte mit steilem Fels. Auf Fuerte, wie diese Kanareninsel gerne genannt wird, könne sich Sonnenanbeter, Surfer, Taucher oder einfach normale Badegäste wohl fühlen.

Als zweitgrößte Insel der Kanaren ist Fuerteventura zwar karg, den es herrschen in erster Linie die Farbtöne grau, braun oder rotbraun vor, doch die zahlreichen Hotels bieten den Urlaubern zum Teil sehr gepflegte Parkanlagen mir verschiedenen Palmen, blühenden Pflanzen und Sträuchern. Meist wird bei der Gestaltung dieser Anlagen auch darauf geachtet, den vulkanischen Ursprung dieser Inselgruppe mit einzubinden. So findet man zwischen den Pflanzen immer wieder dunkle Steine in verschiedenen Größen. Oftmals ist auch ein Bereich mit Kakteen angelegt worden, bei dem die Oberfläche mit dunklem, feinen Lavaschotter belegt wurde.

Auf Fuerteventura leben heute knapp 100.000 Menschen. Der Großteil der Bevölkerung bezieht in irgendeiner Form sein Einkommen vom Tourismus. Wichtigste Voraussetzung dafür ist das ganzjährig sonnige Wetter und wenig Regen. Das sind allerdings auch die Hauptgründe, weshalb fast alle Lebensmittel samt Trinkwasser für den täglichen Bedarf eingeführt werden müssen. Fuerteventura hätte an und für sich fruchtbare Böden, doch es fehlt an dem notwendigen Wasser, um sie richtig landwirtschaftlich nutzen zu können. Die zahlreichen Urlaubsgäste, die Jahr für Jahr Fuerteventura besuchen, wünschen sich natürlich genau dieses warme, sonnige und trockene Klima, um ihr Sonnenbad in vollen Zügen genießen zu können.

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