Die Balearen - Reiseziele im Mittelmeer
Die Balearen sind eine Inselgruppe im Mittelmeer, zwischen 85 und 333 Kilometer östlich vom spanischen Festland gelegen. Die bekanntesten - und gleichzeitig größten - dieser Inseln sind Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera, doch insgesamt gehören noch weitere 147 kleine, fast sämtlich unbewohnte, Inseln zu den Balearen.
Ein Fehler der oft im Zusammenhang mit den Balearen gemacht wird, ist die Annahme, dort werde Spanisch gesprochen. In der Tat sind sich das Spanisch des Festlandes und die katalanische Sprache sehr ähnlich, doch gibt es zwischen ihnen auch viele Unterschiede, vor allem bezüglich der Schreibweise und Aussprache. Neben dem typischen “Catalán” werden auf den verschiedenen Inseln aber noch weitere Dialekte gesprochen, wie zum Beispiel Menorquinisch und Ibizenkisch, die für Nicht-Spannier ebenfalls kaum zu unterscheiden sind.
Bekannt geworden sind die Balearen vor allem als beliebte Reiseziele. So verbringen jährlich tausende Menschen ihren Urlaub in den Touristenhochburgen, die einerseits mit langen Stränden und klarem Wasser, andererseits auch mit vielen Partys, Bars und Diskotheken locken.
Doch die Balearen haben mehr zu bieten als nur Sonnenbad und Ballermann. Tatsächlich gibt es noch viele Ecken, in denen die Natur noch nahezu unberührt ist, wie zum Beispiel die Naturschutzgebiete S’Albufera de Mallorca, Ses Salines auf Ibiza und S’Albufera des Grau auf Menorca.
Auch die Kultur kommt auf den verschiedenen Inseln nicht zu kurz. So gibt es überall viele alte Baudenkmäler, Burgen und Kirchen zu besichtigen, von denen die sicherlich berühmteste die Kathedrale von Palma de Mallorca ist. Der gotische Bau, der weit über die Altstadt Palmas hinausragt, stammt aus dem 13. bis 14. Jahrhundert und beherbergt heute auch ein Museum, in dem vor allem gotische Arbeiten ausgestellt sind.












