Die Vorzüge der Futon Betten
Niemand möchte heute mehr gern auf dem Boden schlafen, obwohl genau da die Ursprünge der Futon Betten zu suchen sind. Sie stammen von dem japanischen Shikibuton ab, der aus mehreren übereinander gelegten Baumwollmatten bestand und direkt auf den Boden aus Reisstroh aufgebracht wurde.
Die heute in Europa gebräuchlichen Futon Betten bestehen aus einem soliden umlaufenden Rahmen, der entweder aus Holz oder Metall hergestellt wird und einer in den Rahmen eingelegten Matratze. Meist werden für Futon Betten durchgehende Schaumstoffmatratzen verwendet, aber auch Wassermatratzen, Taschefederkernmatratzen oder hochmoderne Matratzen aus Latex können hier zur Verwendung kommen.
Futon Betten gibt es in den verschiedensten Größen, die von 0,90 m x 1,90 m bis zur Spielwiese mit zwei Metern im Quadrat reichen können. Im Gegensatz zum französischen Bett bieten auch die Zwischengrößen bei den Futon Betten eine ausreichende Stabilität für zwei Schläfer. Allerdings sollte man bei den Zwischengrößen schauen, dass es da auch entsprechende Laken für die Matratzengröße gibt.
Futon Betten haben bei der Raumgestaltung einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Bettenarten: sie können gerne auch Frei im Raum stehen, ohne dass es ulkig wirken würde. Auch die Auswahl an den verschiedenen Formen der Liegeflächen ist nirgends so groß wie bei den Futon Betten, die inzwischen sogar mit achteckigen und runden Liegeflächen im Handel sind.
Futon Betten gibt es sowohl mit hölzernen Rahmen als auch mit metallenem Rahmen in denen bei einigen ausgefallen Modellen sogar eine indirekte Beleuchtung integriert sein kann. Auch die Höhen der Liegeflächen sind bei den Futon Betten äußerst variabel, da der eigentliche Bettkasten auf Füßen steht, die meistens auch ausgetauscht werden können und so zum Beispiel im Altern das Bett zum leichteren Ein- und Ausstieg auch „anheben“ können.
Geschrieben von Manfred am 29 Juni, 2008



