Haarausfall stoppen
Es ist nicht so wichtig wie man aussieht. Eine Aussage mit der sicher jeder schon einmal konfrontiert wurde. Doch die soziale Gesellschaft lehrt uns jeden Tag etwas anderes. Perfekte Models präsentieren uns ihren hinreißenden Körper und versuchen uns irgendeine Bodylotion anzudrehen. Da ist man lange auf der Suche nach männlichen Models mit Haarausfall oder zu dünnen Waden. An jeder Ecke sieht man Sixpacks und das perfekte Dekollete. Da verliert man ja jeglichen Bezug zur Realität.
Zu viele Menschen fühlen sich durch diese Dinge unnötig unter Druck gesetzt. Diese streben nach derart übermäßigen Idealen dass sie daran fast kaputt gehen. Dies kann vor allem bei jungen Menschen sogar in Essstörungen enden. Aber woher kommen diese falschen Ideale? Im Grunde geht es wie immer nur um Geld. Werbeverträge laufen am besten wenn die Person die sie präsentiert perfekt ist. Und da passt Haarausfall mal so gar nicht in das genau gestreckte Konzept.
Dass es in der Öffentlichkeit vor allem um Oberflächlichkeiten geht das weiß ja im Grunde jeder. Und doch möchten wir doch am liebsten alle aussehen wie Wynona Rider oder Johnny Depp. Dabei ist es viel wichtiger sich im eigenen Körper richtig wohl zu fühlen. Die Ausstrahlung macht dann den Rest. Wer wunderschön ist kann trotzdem die Ausstrahlung einer kaputten Straßenlaterne haben. Wenn wir nicht versuchen irgendjemand anderes zu sein dann finden wir auch schneller den Weg zu uns selbst. Unsere Fehler sind ein Teil von uns und machen uns zu der Person die wir sind.
Wer damit nicht klar kommt und uns nur auf unser Äußeres beschränkt der ist es gar nicht wert beachtet zu werden. Selbstbewusstsein macht mehr her als ein teures Kostüm von Gucci oder Prada. Es ist nun mal eine Tatsache dass manche Männer mit Haarausfall zu kämpfen haben wenn sie älter werden. Und eine normale Frau hat in der Regel nicht die Maße von Frau Klum.
Wenn man diese Dinge akzeptiert dann lebt es sich definitiv leichter. Es ist immer besser wenn man eine eigene Meinung hat und auch dazu steht.
Geschrieben von Ana Sare am 28 August, 2008



