Die Phasen der Wechseljahre
Der Übergangsprozeß der Wechseljahre vollzieht sich in drei Stufen. Mit Prämenopause bezeichnet man die ersten Jahre der Wechseljahre. Während der Prämenopause nimmt die natürliche Hormonproduktion allmählich ab, wird unregelmäßig und löst damit irgendwann die zahlreichen Symptome aus, welche die Mediziner als klimaterisch bezeichnen. In den meisten Fällen verschwinden diese Symptome nach wenigen Jahren von selbst. Gleichzeitig besteht vorerst die Periodenblutung fort.
Dann findet die eigentliche Menopause statt - das heißt, ihre letzte Menstruation. Nach der Menopause können sie weiterhin Symptome haben, doch diese unterscheiden sich in charakteristischer Weise von denen der Prämenopause. Die Menopause selbst dauert übrigens wahrscheinlich nur ein paar Tage und sie können nie absolut sicher sein, wann sie sich ereignet hat. Die Menopause gilt als eingetreten, wenn sie seit einem Jahr keine Periode mehr hatten. Alles was danach geschieht, gehört zur Postmenopause.
Nun gibt es in der Medizin noch die Perimenopause. Mit diesem Begriff bezeichnet man die Phase um die eigentliche Menopause herum, das heißt die Zeitspanne von etwa zwei Jahren vor der letzten Menstruation bis zwei Jahre danach. Die Postmenopause und die Prämenopause überschneiden sich also teilweise mit der Perimenopause. In den Wechseljahren vollziehen sich große hormonelle Umstellungen. Hormonelle Veränderungen gehen immer mit auffälligen Begleiterscheinungen einher. Es wird ja immer wieder behauptet, das die Zeit unmittelbar vor der Menopause das Spiegelbild der Pubertät darstellt.
In der Perimenopause passiert das gleiche noch einmal. Viele Frauen machen eine Zeit durch, in der sie unter Symptomen leiden - unter Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Unkonzentriertheit, Schlaflosigkeit und vor allem unter der Unkalkulierbarkeit. Glücklicherweise haben diese Symptome genau wie in der Pubertät ein Ende. Die Hitzewallungen gehen weg, sie schlafen wieder wie gewohnt, sie können sich wieder konzentrieren. Beide Übergangsphasen dauern etwa vier Jahre, bis der Körper sein Gleichgewicht gefunden hat. Es gibt keinen Grund sich vor den Wechseljahren oder der Menopause zu fürchten. Wieder sind es nur die Hormone, und wie wir damit fertig werden, das wissen wir alle schon.












