Kräuter in der Küche

Wer gerne kocht ist auch öfter mal bereit, etwas Neues auszuprobieren. Doch kaum fällt das Wort Kräuter machen viele den Rückzieher. Meistens fallen dann Kommentare wie - laß das Kraut weg - schon wieder dieses Grünzeug. Warum denn? Ist doch herrlich. Ein knackfrischer Salat mit unzähligen Kräutern drinnen. Eine Kräutercremesuppe, mit einem Schuß Sahne oder Kräutergemüse. Es gibt unzählige Arten davon.

Okay, viele sind davon nicht unbedingt frisch erhältlich. Aber es gibt sie auch im getrockneten Zustand. Doch hier sollte man beim Kauf darauf achten, das sie nicht rascheln, denn das ist ein eindeutiges Zeichen für Altersschwäche. Am besten in einem darauf spezialisierten Geschäft kaufen oder im Internet. Wobei man hier auch nicht unbedingt in fertig abgepackten Tüten oder Gläsern kaufen sollte. Es gibt Shops, wie zum Beispiel Petras Geniesserstube, die Gewürze frisch abfüllen. Somit können selbst getrocknete Kräuter zum Hochgenuss werden. Denn selbst im getrockneten Zustand, duften diese und haben auch ihren eigentlichen Geschmack.

Von jeher gelten Kräuter als vitaminreich und gesund. Viele der typischen Speisen erhalten erst durch die Zutat ihren eigenen Geschmack. Majoran, Estragon, Thymian und alle anderen sind denn meisten bekannt. Doch wie wäre es  Italienischer Kräutermischung, die so richtig nach Süden duftet. Selbst die langweiligste Tomatensauce bekommt damit den richtigen Pfiff. Der Verwendung von Kräutern in der Küche sind keine Grenzen gesetzt. Selbst die alten Mönche hatten grundsätzlich in ihren Anlagen und Gärten einen Kräutergarten. Irgendwann wurden die Rezepte niedergeschrieben und bis heute blieben einige erhalten.

Wer schon einmal das Glück hatte, so ein Kochbuch von einem Kloster in die Finger zu bekommen, ist restlos begeistert und wird ganz schnell feststellen, das diese wahrlich nicht schlecht lebten. Manchmal wurde oppulent aufgetischt und manchmal erscheinen einem die Rezepte spärlich. So zum Beispiel, die in einem Buch erwähnte Kräutertarte bzw. Kuchen. Wenn man diesen jedoch probiert hat, kommt man aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Oftmals sind es die einfachen Zutaten, die einem ins Staunen versetzen. Oder wurden aus den Kräutern Tee zubereitet, sowie die ersten Salben aus Kräutern hergestellt, was sich bis heute bestens bewährt hat.

Pfarrer Kneipp ist wohl das beste Beispiel dafür oder Hildegard von Bingen, die durch ihre Kräuterkunde sogar bis heute unvergessen bleibt, sowie Pfarrer Kneipp mit seinen verschiedenen Salben und Kneippkuren. Auch wenn noch so hektische Zeit herrscht und kaum Zeit zum Kochen bleibt, es nimmt die selbe Zeit in Anspruch, wenn ich das Tütchen aufreisse, wie in den Gewürzschrank zu langen. Doch das zweitere wird immer das bessere Ergebnis erzielen. Weil vor allem der Naturgeschmack der einzelnen Kräuter durch nichts zu ersetzen sind.

Die Natur ist nunmal der beste Lieferant. Vor allem für Allergiker sind Kräuter eine echte Alternative, da viele kein Glutamat, Verdickungsmittel und so weiter vertragen. Denn auch mit Kräutern kann man würzen und einen kräftigen delikaten Geschmack auf den Tisch bringen. Es hieß ja nicht umsonst früher, hüte dich vor der Kräuterhexe. Man kann jedoch einiges von ihr lernen. 

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