Wie schütze ich meine Daten richtig?
Jeder Bürger hat personenbezogene Daten, über die jeder selber verfügen kann und über deren Weitergabe selber bestimmen kann. Das können zum Beispiel Daten sein wie Kontonummer oder Geburtstag. Genau um diese Daten dreht sich alles beim Datenschutz. Muss ein Unternehmen oder eine Institution täglich mit persönlichen Daten arbeiten, muss es sorgsam mit diesen umgehen und darf keinen Missbrauch betreiben.
Personenbezogene Daten gehören jedem Menschen selber und er kann selber über deren Freigabe bestimmen. Aus diesem Grund gibt es das Bundesdatenschutzgesetz und daraus geht die behördliche Meldepflicht hervor. Auch ein Verfahrensverzeichnis soll Sicherheit und Transparenz im Datenschutz gewährleisten. Das Verfahrensverzeichnis stellt ein Übersichtsverzeichnis dar mit verschiedenen Angaben von Daten, wie zum Beispiel Regelfristen für die Löschung von Daten. Solch ein Verfahrensverzeichnis muss für jede Person einsehbar sein. Ein weiteres Schlagwort ist die Verarbeitungsübersicht: auch hier gilt ein transparentes und sorgsames Arbeiten. Das bedeutet viel Arbeit und nicht jeder kann diese gut erledigen. Dafür ist in der Regel ein Datenschutzbeauftragter zuständig.
Damit Professionalität im Datenschutz gewährleistet wird, kann man sich als externe Dienstleistung ein Datenschutzkonzept erstellen lassen. Denn es gibt viele Anbieter, die ein breites Leistungsspektrum in Sachen Datenschutz haben wie zum Beispiel Auftragsdatenverarbeitung und Datenschutzkonzept. Zu finden sind diese, wenn die Worte Datenschutzkonzept oder Auftragsdatenverarbeitung zum Beispiel bei Google eingegeben werden.
Und weil Datenschutz ein wichtige Thema nicht nur für IT Unternehmen ist, kann man oft auf den Seiten der Anbieter schon wichtige Informationen zum Beispiel zu den gesetzlichen Vorschriften finden. Aber auch hier gibt es schwarze Schafe, die einer Firma ausgezeichneten Datenschutz für sehr wenig Geld versprechen. Doch jeder kann sich im Vorfeld über die entsprechende Firma informieren und sich so vor unschönen Problemen schützen. Denn eine gut ausgebildeter Datenschutzbeauftragter hat seinen Preis. Also lieber einen guten Anbieter finden - dann gibt es auch keine Probleme mit dem Datenschutz.
Geschrieben von fosforito am 3 Juli, 2008














