Sparquote steigt weiter an
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 haben die Deutschen insgesamt 84 Milliarden Euro beiseite gelegt, da entspricht einem Betrag von 170 Euro pro Bürger und Monat. Damit hat sich die Sparquote erneut erhöht und liegt nun mit 10,9 % wieder auf dem Niveau der 90er Jahre. Obwohl die Deutschen im Vergleich zum Rest der Welt ohnehin sehr gerne sparen, hatte sich die Sparquote aufgrund der schlechter laufenden Wirtschaft immer weiter gesenkt, dieser Trend scheint sich nun jedoch wieder gekehrt zu haben.
Auch in der Wahl der Anlageform haben die Deutschen dazu gelernt und nutzen neben staatlichen Förderangeboten wie der so genannten Riester-Rente auch immer mehr festverzinsliche Geldanlagen und auch Wertpapiere, auch Lebensversicherungen sind als Altersrücklagen nach wie vor sehr beliebt. Erstaunlich ist jedoch welche Summen nach wie vor auf schlecht verzinsten Sparbüchern liegen, was darauf schließen lässt das sich noch immer zu wenige Bürger über verschiedene Formen der Geldanlage informieren. Auch wenn der Anleger seine Ersparnisse nicht dem Risiko eines Verlusts aussetzen und sich auch die Möglichkeit eines ständigen Zugriffs auf das Ersparte erhalten möchte, gibt es Alternativen zum Sparbuch.
Eine solche Alternative ist das Tagesgeldkonto, welches eine ebenso sichere Geldanlage wie ein Sparbuch ist, täglichen Zugriff auf das gesamte Guthaben ermöglicht, aber dennoch eine erheblich höhere Rendite ermöglicht. Während viele Sparbücher noch immer weniger als 1 % Zinsen p.a. bieten, sind mit einem Tagesgeldkonto derzeit deutlich mehr als 3 % Zinsen möglich. Besonders Direktbanken bieten hier die höchsten Zinssätze, welche mitunter sogar bei deutlich über 4 % p.a. liegen. Ein Tagesgeld Vergleich zeigt jedoch schnell die teils erheblichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Tagesgeldkonten, welche sich neben der reinen Zinshöhe vor allem in Form von Begrenzungen der Anlagesumme und dem Zeitpunkt der Zinszahlung bemerkbar machen.
Während manche Banken, wie von einem Sparbuch gewohnt, nur einmal im Jahr die Zinsen gutschreiben, erfolgt die Zinszahlung bei anderen Tagesgeldkonten quartalsweise oder sogar monatlich. Wogegen es bei den Tagesgeldkonten der Direktbanken in der Regel keine Mindestanlagesumme gibt, dafür jedoch häufig Höchstgrenzen, bis zu denen der höchste Zinssatz gezahlt wird. Eine solche Höchstgrenze von zum Beispiel 500.000 Euro stellt jedoch für die meisten Kleinanleger keinen zu erreichenden Wert dar, so dass für die gesamten Ersparnisse der höchste auf das Tagesgeld gebotene Zinssatz erzielt werden kann.












