Immobilienfinanzierung

Ob es um den Kauf einer Eigentumswohnung oder den Bau des bereits lange ersehnten Eigenheims geht. Eine solide Baufinanzierung stellt bei diesem Vorhaben das A und O dar. Diese setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die im folgenden kurz vorgestellt werden.

So wie dem Wohnhaus ein solides Fundament die notwendige Stabilität verleiht, ist eine solide finanzielle Basis auch die Grundlage einer jeden Immobilienfinanzierung. Um diese Grundlage zu schaffen, müssen die verschiedenen Finanzierungsbausteine sinnvoll miteinander kombiniert werden. Nach einer einfachen Faustregel besteht eine gute Immobilienfinanzierung aus jeweils 20 bis 30 Prozent Eigenkapital und Bauspardarlehen sowie zu 40 bis 60 Prozent aus einem Hypothekendarlehen. Im Ergebnis führt diese Kombination zu einer ausgewogenen Finanzierung aus Eigen- und Fremdmitteln.

Als Minimalvoraussetzung sollten jedoch mindestens 20 Prozent der benötigten Gesamtsumme als Eigenkapital vorhanden sein. Bei einer Immobilieninvestition von beispielsweise 120 Tsd. Euro sind das circa 25 Tsd. Euro, über die der Bauherr oder Immobilienkäufer bereits verfügen sollte. Wer diese Summe noch nicht angespart hat, sollte dies auf geeignete, d.h. in diesem Fall risikofreie Art und Weise, nachholen. So sollte es möglich sein, Beträge in der genannten Größenordnung innerhalb von einigen Jahren anzusparen.

Neben der Finanzierung aus Eigenmitteln ist es empfehlenswert, einen Teil der Gesamtbelastung über einen Bausparvertrag zu finanzieren, da dieser niedrige Kreditzinsen ermöglicht. Darüber hinaus werden durch die frühzeitige Tilgung des Baufinanzierungsdarlehens die laufenden Belastungen gesenkt, beziehungsweise der eventuelle Wegfall staatlicher Fördermittel kompensiert.

Der Großteil der Finanzierung des Bau- oder Kaufpreises einer Immobilie kann aber über ein klassisches Hypothekendarlehen abgedeckt werden. Dabei sollte die Wahl der Laufzeit genau überlegt werden. Gängige Laufzeiten liegen bei 5, 10 oder fünfzehn Jahren, wobei die Kreditzinsen zu höheren Laufzeiten hin leicht ansteigen. Dafür ist trotz der höheren Kostenbelastung der Kreditnehmer während der gesamten Laufzeit keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.

Da der Bau eines Hauses oder der Kauf einer bereits bestehenden Immobilie für die meisten Menschen die mit Abstand größte Investition in ihrem Leben darstellt, sollte vor einem Vertragsabschluss auf jeden Fall ein Baufinanzierungs-Vergleich durchgeführt werden. Dafür erscheint das Internet heutzutage am besten geeignet, da man sich hier in aller Ruhe einen genauen Überblick über die Konditionen der einzelnen Anbieter verschaffen kann. So ist man für den anschließenden Gang zur Hausbank sehr gut vorbereitet. Natürlich kann man den Abschluss der Baufinanzierung ebenfalls online durchführen, falls sich herausstellt, dass man hier die günstigsten Konditionen erhält.

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