Geschäftskonto

Gründer werden nicht dazu genötigt, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Aber um sich selbst die Vorteile eines Geschäftskontos zu sichern, sollte man es zum Zeitpunkt der Gründung einrichten. Einer dieser Vorteile wäre die saubere Trennung der betrieblichen Geldbewegungen von den privaten. Dadurch ermöglicht man sich eine einfachere Bearbeitung der Buchführungsarbeiten. Des Weiteren sichert man sich mit einem Geschäftskonto Beratungsleistungen der Bank, die auf Unternehmer ausgerichtet sind.

Um die Suche nach einem passenden Geschäftskonto zu erleichtern, gibt es verschiedene Überlegungen und Anhaltspunkte. Im Vorfeld ist zu ermitteln, wie viele Geldbewegungen über das Geschäftskonto ablaufen werden und von welcher Art sie sind. Wird es sich mehr um Bareinzahlungen handeln, ist eine Filiale in der Nähe sinnvoll. Hier sollte man auch überlegen, ob man einen Geldbombenservice in Anspruch nehmen möchte.

Oft ist auch sinnvoll zu wissen, ob und wie oft man Bankautomaten benötigen wird.
Müssen häufig Schecks eingelöst werden, ist eine Online-Bank definitiv die falsche Wahl für das Geschäftskonto. Wird aber maßgeblich von Kunden Geld überwiesen und man kann sich selbst auf Online-Banking beschränken, kann ein Geschäftskonto bei einer Online-Bank von Vorteil sein. Zu bedenken ist dann – und auch in jedem anderen Fall – wie oft man Kontoauszüge benötigt und wie man dies mit der jeweiligen Bank regeln kann.

Auf der Suche nach einem Geschäftskonto ist es also notwendig, sich die eigenen Grundlagen zu überlegen und welche Ansprüche man an das Geschäftskonto und das Bankinstitut hat. Das günstigste Geschäftskonto-Angebot könnte sich sonst als Kostenfalle herausstellen, wenn man sich nicht die nötige Zeit genommen hat, um alle relevanten Details zu bedenken.

Geschrieben von Businessplan am 28 Juni, 2008 


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