Richard Löwenherz - Kreuzritter und Legende
Richard I. wurde als der dritte Sohn Heinrichs II. und Eleonores von Aquitanien am 8. September 1157 in Oxford geboren. Nach einem Aufstand gegen seinen Vater musste dieser ihm nach dem Abkommen von Azay-le-Rideau als alleinigen Thronerben anerkennen. So wurde Richard Löwenherz am 3. September 1189 in Westminster mit einer gewaltigen Zeremonie als Richard I. zum König von England gekrönt. Aufgrund seines Kreuzzuggelübdes, welches er Papst August zusammen mit Philipp II. abgelegt hatte, ergriff er das Kreuz und führte den von Misserfolgen begleiteten dritten Kreuzzug (1189-1192) an.
England wurde während der Abwesenheit des Königs von dessen Bruder Johann verwaltet. Dieser schloss jedoch einen Pakt mit dem von Richard so verärgerten Philipp II. und suchte so den Thron zu behalten. Richard brach den Kreuzzug sofort ab und verließ am 30. Oktober 1192 das heilige Land wurde allerdings auf der Reise in einem Vorort von Wien gefangengenommen.
Die verschiedenen Gefangenschaften von Richard Löwenherz, welcher unter verschiedenen Herrschern umhergereicht wurde, endete am 2. Februar 1194.
Richard kehrte nachdem er ein paar deutsche Städte besichtigt hatte unter großem Jubel seines Volkes nach England zurück. Nach seiner Rückkehr und der Rückeroberung seines Reiches versöhnte er sich mit seinem Bruder Johann um anschließend gegen seinen ehemaligen Verbündeten Philipp II. vorzugehen. In verschiedenen Schlachten eroberte er die von seinem Bruder weggegebenen Gebiete zurück. Bei der Belagerung der alten französischen Burg Chalûs wurde Richard Löwenherz von einem Armbrustbolzen getroffen und starb am 6ten April 1199 im Alter von 41 Jahren an dem Wundfieber, welches der Pfeil mit sich brachte, in Chinon.












