Johannes Kepler

Am 27. Dezember 1571 wurde Johannes Kepler in Weil geboren. Seine Eltern waren Heinrich und Katharina Kepler. Als Kepler vier Jahre alt war, wäre er beinahe an Pocken gestorben. Er konnte jedoch der Krankheit standhalten trug, aber einen Augenschaden davon.

Im Alter von 20 Jahren wurde Kepler Hochschullehrer in Tübingen. Zwei Jahre später ging er nach Graz um an der Stiftschule Mathematik und Moral zu lehren. In diesem Zeitraum schreib er sein erstes Werk: „Mysterium Cosmographicum“, dies enthält die Grundprinzipen des Kopernikanischen Weltbildes. Da Kepler Protestant war musste er 1600 im Zuge der Gegenreformation Graz verlassen. Es zog ihn nach Prag wo er als Gehilfe des dänischen Astronomen Tycho Brahe arbeitete.

Als Brahe starb wurde Kepler dessen Nachfolger als kaiserlicher Mathematiker. 1604 schreib er sein zweites Werk: „Astronomie optischer Teile“, dies ist eine Untersuchung über die Natur des Lichtes und der Farben. Er verbesserte das von Galileo Galilei erfundene Fernrohr entscheidend und schuf somit die Grundlagen für die moderne Optik. Bald drauf erschien das Werk „Astronomie Nova“ (Neue Astronomie) (1609), dieses Werk enthält die ersten beiden Keplerschen Gesetze.

Mit seinem Werk, „Epitome Astronomia Cpernicane“(1618- 1621), überwindet Kepler die Fehler des Kopernikanischen Weltbildes. Er fand heraus, dass sich die Planeten in ellipsenförmigen Bahnen um die Sonne bewegen. Durch diese Veränderung kam das neue heliozentrische Weltbild ohne Epizykel aus. Kepler stellte damals ein Sonnensystem auf wie es heute noch verwendet wird. 1619 entdeckte Kepler schließlich das dritte Keplersche Gesetz, er schrieb es in „Harmonice Mundi“, nieder.

Sein letztes großes Werk beendet Kepler 1627, „Die Rudolfineschen Tafeln“. Die Tafeln enthalten Angaben über Sonnen- und Mondstellungen und dienten lange Zeit zum Studium des Himmels sowie den Seefahrern. Am 15. November 1630 stirbt Johannes Kepler im Alter von 59 Jahren an Fieber und Feuerpusteln in Regensburg nach einer 600 Kilometer langen Reise.

Autor: Alexander

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Google Bookmarks
  • Live-MSN
  • Technorati
  • YahooMyWeb