Existenzgründung
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Existenzgründung und weiteren Informationen für Existenzgründer und Unternehmer. Eine Existenzgründung ist ein möglicher Schritt, um beruflich voranzukommen und unabhängig von einem Arbeitgeber zu werden. Allerdings birgt eine Existenzgründung auch Risiken, die man abwägen muss. Ist die Geschäftsidee zur Existenzgründung dauerhaft tragfähig? Wie finanziere ich die ersten Monate der Existenzgründung?
Zuerst sollte man seine Pläne zur Existenzgründung in einem Businessplan festhalten. Der Businessplan ist ein Unternehmenskonzept und macht die Planung und Umsetzung der Existenzgründung - und damit der Geschäftsidee – überschaubar und kalkulierbar. Außerdem dient der Businessplan der Beantragung von Fördermitteln für die Existenzgründung, wie Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld. Das sind staatliche Fördergelder für arbeitslose Existenzgründer. ALG1-Empfänger können den Gründungszuschuss beantragen und ALG2-Empfänger das Einstiegsgeld. Beides soll die Anfangszeit der Existenzgründung erleichtern. Auch andere Gelder zur Existenzgründung können mittels des Businessplans generiert werden.
Die Selbstständigkeit erfordert auch eine Unternehmensform, die man vor dem Start der Existenzgründung festlegen muss. Es gibt verschiedene Rechtsformen, wie etwa die GmbH oder ein Einzelunternehmen. Eine kommende Rechtsform soll die Existenzgründung vereinfachen und zwar die Mini GmbH. Eingeführt wird die Mini GmbH voraussichtlich im Laufe des Jahres 2008, sie wird auch Unternehmergesellschaft genannt. Die Mini GmbH wird der herkömmlichen GmbH ähnlich sein, aber die Unternehmergesellschaft wird wohl mit einem relativ geringen Gründungskapital gegründet werden können. Eine Existenzgründung mit der Rechtsform Mini GmbH soll mit vereinfachtem bürokratischem Aufwand über die Bühne gebracht werden können.
Nützlich ist es für die Existenzgründung ein gesondertes Geschäftskonto zu eröffnen. Je nach Bankinstitut erhält man dadurch Beratungsleistungen hinsichtlich der Existenzgründung. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Geschäftskonto nicht, aber es hat Vorteile für die Buchführung, weil privates und geschäftliches Einkommen getrennt bleiben. Bereits bei der Planung der Existenzgründung sollte man einen Steuerberater hinzuziehen. Er erklärt alles zur korrekten Buchführung und hält wertvolle Ratschläge und Hinweise zur Existenzgründung und Selbstständigkeit bereit. Sich umfangreiche Informationen zur Existenzgründung zu verschaffen, sichert einen optimalen Start in die Selbstständigkeit. Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung.












