Die Zukunft der Arbeit

Arbeit ist eine Grundbedingung Menschlicher Existenz von Anfang an, um das physische Überleben zu gewährleisten.
Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Arbeitssituation sehr stark verändert. Früher bekam man im Anschluss an einen Schul- oder Studienabschluss eine Vollbeschäftigung bei einem einzigen Unternehmen, die einem bis zum Rentenalter gesichert war. Heute sind es entweder Teilzeit- oder zeitlich befristete Vollzeittätigkeiten, die angeboten werden. Die Anzahl der Vollbeschäftigungsanträge nimmt immer ab. Die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter liegt nicht mehr allein beim Arbeitgeber, sondern beim Mitarbeiter selbst mit Unterstützung des Arbeitgebers.

Gehaltsysteme orientieren sich an der ausgeübten Funktion, unabhängig von Dienst- bzw. Berufserfahrungsjahren. Die berufliche Entwicklung in Form von Beförderungen nach dem Senioritätsprinzip gehört fast zur Vergangenheit. Sie findet heutzutage in Form der Erweiterung von Kompetenzen durch den Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen aus Weiterbildungsmaßnahmen. Die Gegenleistung der Mitarbeiter ist nicht mehr die Loyalität und Betriebstreue, sondern die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen, die dem Unternehmen nützlich ist.

Die Globalisierung bringt für den Arbeitsmarkt einige Veränderungen mit sich. Global orientierte Unternehmenspolitik führt einerseits dazu, dass sich Menschen im internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze auseinandersetzten müssen, andererseits haben die Menschen aus unterschiedlichen Nationen viele Chancen in neu gestalteten Unternehmensstrukturen eine Beschäftigung zu finden. Unternehmen profitieren von der Globalisierung insofern, dass sie sich durch Innovation, Produktivitätssteigerung und Kostensenkung wirtschaftlich aufwärts entwickeln.

Die Einstellung der arbeitssuchenden Menschen spielt auch eine entscheidende Rolle für die Situation des aktuellen Arbeitsmarktes. Mittlerweile wird mehr Flexibilität, Mobilität und eine größere Bereitschaft zur Übernahme niedrig bezahlter Tätigkeiten erwartet. Die Bereitschaft zur Übernahme selbstständiger Tätigkeiten in Folge von rechtlichen und steuerlichen Regelungen, sowie aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung im Falle des Scheiterns einer unternehmerischen Tätigkeit ist weniger ausgeprägt.

Die berufliche Tätigkeit älterer Menschen sollte neu bewertet werden, damit sich auch diese Menschen zielgerichtet weiterbilden und ihre Kompetenzen erweitern können, um damit weiterhin etwas zum Erfolg des Unternehmens beitragen zu können. Mehrsprachigkeit in Unternehmen wird zu Regel, aus diesem Grund ist die interkulturelle Weiterbildung der Mitarbeiter zur Unterstützung des gegenseitigen Verständnisses als Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit unbedingt notwendig. Lernschwache Jugendliche sollten nach ihrem Schulabschluss durch Praktika unterstützt werden, um sie für den Übergang in Ausbildung und Beruf besser vorzubereiten.

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Google Bookmarks
  • Live-MSN
  • Technorati
  • YahooMyWeb