Treibstoffkosten senken! Aber wie?

Angesichts der dauerhaft hohen Preise für Benzin und Diesel und der drohenden Klimakatastrophe denken viele Autofahrer verstärkt über einen ökonomischen und effizienten Umgang mit dem teuren Kraftstoff nach.

Und Optionen gibt es viele. Für den, der den Neukauf eines Fahrzeuges erwägt stellt sich die Frage, ob er ein Hybridfahrzeug oder einen Wagen mit Gasantrieb kaufen soll. Damit spart man eine Menge Geld, nicht nur beim Treibstoff sondern auch bei den anfallenden Steuern.

Was aber macht der Autobesitzer, der nicht gleich in neue Technologie investieren möchte und dem die Umrüstung auf Gas nicht so recht behagen möchte. Oder für den diese Variante gar nicht möglich ist, da er ein Dieselfahrzeug besitzt?

Nun, Fuß vom Gas ist ein probates Mittel. Der ADAC bietet regelmäßig Sprit-Spar-Trainings an, in denen man erlernt, wie man durch einfache Maßnahmen ganz erheblich sparsamer fahren kann, als es bisher der Fall ist. Den Luftdruck in den Reifen erhöhen und vorausschauendes Fahren sind nur zwei Stichworte aus dem Maßnahmenkatalog der Spritspartrainer.

Unterstützung beim Spritsparen verspricht nun das so genannte Eco-Tuning. Für rund 800 Euro greift ein Fachmann in die Motorelektronik ein. Dieser Eingriff wird auch vom TÜV abgesegnet, so dass es also auch bei der nächsten HU kein böses Erwachen gibt.
Doch was leistet die Technik im Vergleich zum Menschen und einer bewußten, spritsparenden Fahrweise.

Im Test gehen zwei baugleiche Golf TDI Modelle an den Start. Die beiden Probanden müssen eine genau festgelegte Teststrecke von 100 Kilometern Länge absolvieren. Es wurde darauf geachtet unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen und deshalb geht es zu je einem Drittel durch die Stadt, über Landstraßen und die Autobahn.

Dabei erzielt das Modell ohne technische Modifikationen einen Wert von 4,6 Litern. Die veränderte Motorelektronik sorgt bei normaler Fahrweise für einen geringen Verbrauch von nur 4,9 Litern. Wenn auch nur knapp, so bleiben beide Testkanditaten unter den Hersteller-Verbrauchsangaben von 5 Litern.

Im zweiten Umlauf fährt auch der Sparprofi ein modifizierte Fahrzeug. Durch den gefühlvollen Einsatz des Gaspedals und gepaart mit der veränderten Motorelektronik erreicht der Spritsparer einen Fabelwert von 4 Litern auf 100 Kilometern. Der Normalfaherer kann sich weiter verbessern und senkt den Verbaruch nochmals auf immerhin 4,4 Liter.

Am besten und günstigsten lassen sich die Treibstoffkosten eines Autos also durch den Fahrer selber beeinflussen. Wer das Maximum erreichen möchte kann sich von der Technik unterstützen lassen.

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