Reifenwechsel für Jedermann
Reifen wechseln kann jeder, ob Frau oder Mann, ob Jugendlicher oder Rentner, es kommt nur auf das nötige Equipment an und nicht auf die Ausbildung oder Erfahrung eines Kfz-Meisters. Hinzu kommt, dass das eigene Werkeln am Auto Spaß macht und sich damit bares Geld sparen lässt, wenn man die 7-10 min. pro Rad investieren möchte.
Das Wichtigste bei der Montage der Reifen ist die Sicherheit. Das kann man auch in vielen Ratgebern oder in aktuellen Auto Magazin nachlesen. Ernste Unfälle passieren beim Reifenwechsel nicht, wenn man die Wahl des Standortes bei der Montage richtig wählt. Als sicher gelten gerade, feste und ebene Flächen. Der Standsicherheit gefährdend wirken Flächen wie Schotter, Kies oder Kopfsteinpflaster.
Das minimale Werkzeug, welches was man zum Radwechsel benötigt, sind ein Wagenheber, ein Radkreuz (beim Auto mitgeliefert ist meist ein Radschlüssel, welcher den gleichen guten Dienst tut, aber man benötigt mehr Kraft und ein Schlitzschraubendreher um die Radkappen schonend zu entfernen(funktioniert auch mit einem Schraubenzieher). Der Sicherheit wegen zu empfehlen, sind Standböcke oder Kupferpaste.
Man beginnt am Besten an der Fahrerseite und geht wie folgt vor:
1. Man entfernt die Radkappen, in dem man an einer Seite mit dem Schraubenzieher oder Schlitzschraubendreher unter die Radkappe fährt und mit wenig Druck diese aus der Verankerung hebelt.
2. Mit dem Radschlüssel bzw. mit dem Radkreuz werden die Radmuttern im Stand des Autos(also noch nicht mit dem Wagenheber aufgebockt) angelöst/ angelockert.
3. Nun bockt man das Auto mit dem Wagenheber auf, man hebt es also an, bis es in einer Höhe ist in der man bequem Arbeiten kann.
4. Nun entfernt man mit dem Radschlüssel die angelösten Radmuttern und nimmt das zu wechselnde Rad von der Narbe und markiert es, um es später eindeutig als schon gewechseltes Rad oder als Winter-, oder Sommerreifen wieder zu erkennen, mit Kreide oder ähnlichem.
5. Man nimmt das Wechselrad und stülpt es der Narbe, also dem Radbefestigungsbolzen über.
Nun zieht man die Radmuttern über Kreuz fest und lässt das Auto wieder langsam runter. Am Boden werden alle Muttern nochmals festgezogen und geprüft
Auf diese Art und Weise verfährt man bei jedem weiteren Rad und man hat nach einer Stunde im Schnitt 20 Euro gespart. Wem dabei ein Fehler passiert und Teile vom Auto kaputt gehen muss natürlich Ersatzteile kaufen gehen. Aber viele günstige Autoteile findet man in diversen Online Shops im Internet. Ist der ganze Aufwand zu hoch, so kann man natürlich auch Preisvergleiche von diversen Werkstätten veranstalten. Es gibt auch Mechaniker, die einen Reifenwechseln schon für unter 20 Euro machen.












