Einsatzgebiete von Elektrofahrzeugen
Mehr und mehr Pendler werden in den nächsten Jahren zum Umdenken in Sachen Automobil gezwungen, da die Preisentwicklungen bezüglich normaler Verbrennungsmotoren an einem gewissen Punkt nicht mehr bezahlbar, geschweige denn rentabel ist. In diesem Zusammenhang können Elektrofahrzeuge auf diesem Gebiet als alternative Antriebsvariante betrachtet werden. Doch erfordert gerade dieses Fahrzeug eine besondere Handhabung durch den Halter.
Viele Tipps und Tricks können hierzu in einem Überblick bei 2WiD.net zu Elektroautos eingeholt werden. Als besonders geeignetes Einsatzgebiet für E-Autos dürfen Stadtkerne genannt werden, da sie hier viele ihrer zahllosen Vorteile ausspielen können. Beim häufigen Stehen vor roten Ampeln wird keine Energie verbraucht, außerdem profitieren Innenstädte davon, dass durch die fehlenden Verbrennungsmotoren weder Feinstaub noch giftige Abgase abgeben werden.
Als Zauberwort für den korrekten Umgang kann der stehende Begriff des “Vorausschauenden Fahrens” genannt werden, da der Halter auch in seinem eigenen Fahrstil zum Umdenken gezwungen wird, möchte er eine möglichst große Reichweite erzielen und sich so rentabel wie möglich fortbewegen. So kann beispielsweise ein überdachtes Bremsverhalten für eine Energierückgewinnung sorgen, und ein gemäßigtes Anfahren die Restkapazität schonen. Lange und steile Anstiege auf Landstraßen sollten dagegen vermieden und umfahren werden, da der Wirkungsgrad der E-Motoren auf Anstiegen in der derzeitigen Entwicklungsstufe zu wünschen übrig lässt und man schnell an die Grenzen der heutigen Leistungsfähigkeit der eingebauten Batterien stößt.
Gerade im Hinblick auf die mitzuführende Stromversorgung in Form von Akkumulatoren hat man weitere Nachteile in Kauf zu nehmen, ein Umstand, den man auch auf einer Übersicht bezüglich Elektroautos bei 2wid.net nachlesen kann. Derzeit gelten diese als sehr temperaturabhängig, d.h. es kann noch keine konstante Energiezulieferung gewährt werden. Des Weiteren sorgt das enorme Gewicht für einen zusätzlichen Ballast, was die an sich schon geringe Reichweite von E-Fahrzeugen noch weiter einschränkt bzw. begrenzt.
Dementgegen steht aber die, im Vergleich zum Verbrennungsmotor, relative Einfachheit des Aufbaus der Antriebsvariante. Dadurch, dass ein Großteil beweglicher Teile in diesem Fahrzeugmodell eingespart werden kann, fallen auch Wartungs- und Instandhaltungskosten relativ gering aus. Wer mit dem derzeitigen Entwicklungsstand etwas anfangen kann, beispielsweise eine einfache Strecke von 20 bis 25 km pro Tag mit dem Wagen auf die Arbeit zurücklegen muss, dabei keine hohen und steilen Anstiege zu bewältigen hat, und aktiv in die Förderung neuer Fahrzeuge involviert sein möchte, dem bietet sich mit dem Elektroauto schon jetzt eine brauchbare Alternative.
Geschrieben von compusch am 24 Juli, 2008



